Kontakt & Vertrauen im Stadtlotsen

Der Stadtlotse soll zwei Dinge gleichzeitig ermöglichen:

1. Ich kann anonym (oder ohne großen Aufwand) ein Problem melden.
2. Wenn ich möchte, kann ich erreichbar sein – damit jemand nachfragt oder mir Rückmeldung gibt.

Beides ist wichtig, um ernst genommen zu werden, ohne Hürden aufzubauen.

📬

Freiwillige Kontaktdaten

E-Mail und Telefonnummer sind optional – aber hilfreich

Warum fragen wir nach einer E-Mail?

Damit wir Ihnen Rückmeldung geben können: „Wir kümmern uns darum“, „Das ist an die zuständige Stelle gegangen“, oder um Rückfragen zu klären, z. B. „Meinen Sie den Park an der Brücke oder den am Spielplatz?“

Wenn Sie keine E-Mail angeben möchten, ist das völlig in Ordnung.

Warum fragen wir nach einer Telefonnummer?

Manche Anliegen sind zeitkritisch oder schwer zu beschreiben. Ein kurzer Rückruf („Wo genau liegt die Person, der es schlecht geht?“) kann schneller helfen als drei E-Mails.

Auch hier gilt: freiwillig.

Was passiert mit den Kontaktdaten?

Die Kontaktdaten werden ausschließlich für Rückfragen zu dieser einen Meldung benutzt. Sie werden nicht veröffentlicht, nicht weitergegeben, nicht zu Werbung genutzt und nach Abschluss des Vorgangs gelöscht.

Wie das Formular in der Pilotphase aussehen kann

Wird nur für Rückfragen zu dieser Meldung genutzt und danach gelöscht.
Nur wenn ein Rückruf okay ist. Kein Werbeanruf, keine Weitergabe.
⚠ Wichtiger Hinweis:
Der Stadtlotse ersetzt nicht den Notruf. Wenn jemand akut in Gefahr ist: bitte 110 / 112 anrufen.

Missbrauch & Spam – wie wir damit umgehen
„Und was, wenn Leute das System zuspammen oder verarschen?“
Der Pilot hat eine einfache Schutzlogik:
  • Wenn von derselben Internet-Adresse sehr viele Meldungen in sehr kurzer Zeit kommen (z. B. 5 Meldungen in 20 Minuten), kann diese Quelle automatisch gebremst werden.
  • Wir markieren Eingaben auch intern als „unplausibel / offensichtlich nicht ernst gemeint“, damit sie nicht die Statistik verzerren.
  • Persönliche Beschuldigungen („Herr XY aus Wohnung 3 ist…“) werden nicht einfach durchgereicht. Es gibt eine Moderation.
„Heißt das, ihr speichert wer ich bin?“
Nein. Die Missbrauchs-Filter können technisch z. B. IP-Raten begrenzen („von dieser Quelle bitte erstmal Pause“), ohne Ihre Identität zu kennen.

Ihre freiwilligen Kontaktdaten (E-Mail / Telefon) werden getrennt gespeichert, nur für Rückfragen verwendet und nach Abschluss gelöscht.
„Wird jede Meldung ernst genommen oder lachen die drüber?“
Ernst genommen heißt: Jemand schaut drauf, ordnet zu, gibt Status. Das ist der Deal.

Gleichzeitig schützen wir die Menschen, die das System betreuen, vor Dauer-Spam, damit echte Anliegen nicht untergehen.